Die sogenannte Erdwärme ist mittlerweile ein sehr beliebtes Heizsystem für Einfamilienhäuser in Österreich. Die Grundidee besteht dabei darin, dass dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärmeenergie entzogen wird, welche dann zum Heizen und zur Aufbereitung von Warmwasser verwendet wird. Da die Temperaturen im Boden hierfür natürlich bei Weitem nicht hoch genug sind, kommt eine Wärmepumpe zum Einsatz, welche — ähnlich wie ein Kühlschrank — mit Hilfe von elektrischem Strom Wäremunterschiede erzeugen kann. Da dieses Prinzip nicht ausschließlich mit Erdwärme — also Wärmeenergie aus dem Erdreich — funktioniert, ist vielleicht der Überbegriff Wärmepumpe beziehungsweise Wärmepumpensystem besser angebracht. Da nur etwa 20 - 30 % der entnommenen Energie selbst eingesetzt werden muss (in Form von Elektrizität), erhält man einen großen Teil quasi kostenlos aus der Umgebung.
Eine mögliche Kategorisierung für solche Systeme wäre:
- Tiefenbohrung
- Flächenkollektoren
- Grundwasserwärmepumpe
- Luftwärmepumpe
Es gibt in diesen Kategorien wiederum verschiedenste Technologien und Anbieter. Eine genauere Ausarbeitung dieses Themas ist geplant.






