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Abwasserentsorgung in Oberösterreich

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Allgemein

Im Großen und Ganzen erfolgt die Abwasserentsorgung in Oberösterreich über ein Kanalsystem. Selbst ländliche Gebiete verfügen zu einem Großteil bereits über Kanalnetze. Wenn bei einem Grundstück kein Kanalanschluss möglich ist, wird in der Regel eine Senkgrube zur Abwasserentsorgung eingesetzt. Alternativ besteht noch die Möglichkeit eine Kleinkläranlage zu errichten, dafür wird aber ein Gewässer in der Nähe benötigt. Nähere Informationen zu Kleinkläranlagen bietet das Land Oberösterreich.

Kanalanschluss

Ein Kanalanschluss ist für den Bauherren sicherlich die beste Lösung. Dies erfordert zwar, dass die entsprechenden Aufschließungsbeiträge und Anschlussgebühren sowie die laufenden Gebühren bezahlt werden, aber es ist keine regelmäßige Abholung der Abwasser wie bei der Senkgrube nötig.

Senkgrube

Ist ein Anschluss an die öffentliche Kanalisation nicht möglich, kann in einer ausgewiesenen Senkgrubenzone (oder als Übergangslösung) eine Senkgrube errichtet werden, welche die häuslichen Abwasser sammelt. Dabei dürfen nicht mehr als 30 m³ Abwasser in vier Wochen anfallen und die Senkgrube muss mindestens die Abwasser für zwei Monate aufnehmen können.

Die Senkgrube darf keinen Überlauf haben und muss dicht sein, um ein Versickern im Grund zu verhindern. Wird die Senkgrube tatsächlich als Übergangslösung bis zum endgültigen Kanalanschluss genutzt, kann sie anschließend zum Beispiel als Zisterne für Regenwasser weiter verwendet werden.

Das Land Oberösterreich bietet auf seiner Website wie gewohnt sehr gute Informationen zum Thema Abwasser.

 

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